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Okt 11

Ich melde mich mit diesem Beitrag auch mal wieder zu Wort!

Derzeit bin ich dabei ein bisschen auf Pacific Poker zu spielen (habe jedoch keine Ahnung, zu welchem Netzwerk das gehört - iPoker vielleicht?), um mir Pokertracker zu erspielen. Das ist ein Bonus der nicht direkt von Pacific kommt, sondern von einem Affiliate, genauer gesagt von Pokersavvy. Dort bekomme ich für jeden Pokerraum, bei dem ich mich neu anmelde, eine bestimmte Anzahl von Punkte, sog. Savvy Points gutgeschrieben. Die kann ich dann in deren Shop eintauschen, gegen bestimmte Prämien. Dort ist dann auch unter anderem Pokertracker3 mit bei, was ich schon sehr gerne hätte, da mir die Trial-Version sehr gut gefallen hat!

Nebenbei bin ich immer noch dabei meinen Bonus über 240$ auf PokerStars freizuspielen. Ein bisschen wird dies wohl auch noch dauern, da ich - wie immer eigentlich - nicht so sehr viel zum Spielen komme und die 4,8k FPP ohne ein höheres Spielpensum halt ein wenig brauchen. Schön finde ich an den Boni von PokerStars jedoch immer, dass sie so lange “haltbar” sind. Auslaufen wird der Bonus nämlich erst irgendwann im nächsten Jahr - bis dahin sollte ich den Bonus wohl fertig haben - hoffe ich zumindest ;-)

Würde mich auch freuen, von den anderen mal wieder etwas zu hören!

Sep 04

Die Überschrift beschreibt schon ziemlich gut, wie es bei mir in letzter Zeit aussah: Wenig Poker, aber dafür einen offenen Bonus auf PokerStars. Die letzten Pokersession waren alle eher recht kurz, entweder aus Zeit- oder Motivationsgründen. Entweder hatte ich in absehbarer Zeit immer etwas anderes, wichtigeres zu tun und musste deswegen aufhören oder mich hat einfach die Motivation verlassen und ich hab deswegen aufgehört.

Trotzdem bin ich hin wieder dazu gekommen, mal die ein oder andere Hand zu spielen. Gespielt habe ich, wie so oft in letzter Zeit, No Limit Shorthanded. Dies auf den Limits NL50 und NL100, meist eine Mischung der beiden Tische - je nachdem wo gerade große Fische zu finden sind. Der Bonus, der derzeit nur auf seine Freischaltung wartet, ist sogar erstaunliche 240$ schwer, einer der größten Boni, die ich, als Low-Volume-Spieler, bei PokerStars glaube ich jemals bekommen habe. Deswegen freue ich mich darüber und werde diesen auch garantiert nicht sausen lassen.

Die Freischaltbedingungen sind zudem noch recht human, lediglich 4.800 FPP müssen erspielt werden, bis zum 30.1.2009 - also noch jede Menge Zeit! In Anbetracht der Menge an FPP, die ich bereits in dem einen Monat, in dem der Bonus aktiv ist, erspielt habe, sieht es zwar noch nicht besonders rosig aus. Wenn ich aber mal eine Woche ein bisschen mehr spielen sollte, wird das sicherlich kein Problem und der Bonus sollte dann relativ schnell fertig werden.

Sobald es berichtenswertes gibt (und ich Zeit habe ^^ ), werde ich mich hier wieder melden! Über vermehrte Aktivität meiner Mitblogger würde ich mich sehr freuen!

Aug 12

Nach einem etwas längerem Urlaub melde ich mich auch mal wieder zurück ;-) Gepokert wurde im Urlaub zwar nicht, aber zu kurz kam das Thema nicht. So hatte ich endlich mal Zeit das Buch von Gus Hansen, “Every Hand Revealed” zu lesen. Ich muss sagen, das Buch hat mir recht gut gefallen, da es mal “etwas anderes” ist. Wie der Titel schon vermuten lässt dreht es sich um nacherzählte Hände. Genauer gesagt geht es dabei um die Aussie Millions, welche Gus Hansen gewonn. Den kleinen Taperecorder, welchen man bei ihm ab und an beobachten konnte, diente dazu, die gespielten Hände festzuhalten, um sie danach aufschreiben zu können. Ich persönlich finde das Buch gut und kann es durchaus empfehlen.

Gepokert habe ich, nachdem ich wieder hier bin auch ein wenig. In meinem letzten Post hatte ich eigentlich darauf hingewiesen, dass ich von Heads-Up die Finger lassen möchte, geklappt hat dies jedoch nicht so ganz. Diesmal habe ich mich jedoch nicht an Cashgames, sondern an der Turnierform der Heads-Ups versucht.

Ganz analog zu den Unterschieden zum Cashgame zeigte auch das finale Ergebnis einige Unterschiede. Viel besser wurde es nicht, aber immerhin eine Steigerung. Endete meine Heads-Up Cashgame Session noch mit einem Minus, konnte ich die Heads-Up Tourney Session immerhin mit +- 0 abschließen. Kein grandioses Ergebnis, aber immerhin. Ein wenig ärgerlich ist es trotzdem, obwohl die Sample Size natürlich viel zu klein ist, um über aussagekräftiges Ergebnis zu sprechen. Dazu muss ich sagen, dass die Turnier-Form mir im Heads-Up irgendwie besser gefällt als das Cashgame. Warum? Ich habe keine Ahnung… Demnächst werde ich sicherlich mal wieder das ein oder andere Heads-Up spielen, vielleicht sieht man sich ja an den Tischen ;-)

Falls jemand noch gute Lektüre zu dem Thema kennt, über Tipps, Links zu Artikeln etc. wäre ich sehr dankbar!

Jul 22

Inspiriert durch Dominik, welcher ja erzählt hatte, das HU im Bereich um NL50 recht fischig sein soll, wollte ich dies einen Tag auch mal ausprobieren. Bei PokerStars also die Heads-Up Tables rausgesucht, einen NL100, einen NL50. Was da dann jedoch abgelaufen ist, das war schon nicht mehr schön. Obwohl ein Großteil der Gegner wirklich durchschaubar gespielt haben, wollte es einfach nicht so richtig laufen - haufenweise Suckouts etc. - kennt man zwar, bei einem “Neuversuch” ist soetwas trotzdem schade.

Zwar ist meine Erinnerung an die verschiedenen subjektiv gefärbt, trotzdem würde ich im Nachhinein sagen, dass ich nicht allzu viel Scheisse gebaut habe. Vielleicht habe ich teilweise versucht zu oft Moves zu machen und mir die falschen Spots ausgesucht (gegen eine Straight ist soetwas nicht empfehlenswert…), aber an und für sich habe ich meiner Meinung nach größtenteils recht solide gespielt. Leider habe ich keine wirklich guten Artikel zum Thema Heads-Up gefunden. Die Artikel auf den einschlägigen Seiten drehen sich meist um das Heads-Up am Ende eines großen Turniers. Da man in dieser Situation jedoch shortstacked am Tisch sitzt und nur nach ICM spielt, pusht etc. sitze ich beim normalen Heads-Up Spiel ja deepstacked am Tisch und spiele völlig anders. Falls jemand dort interessante Artikel oder ähnliches hat, immer her damit!

Was mich an Heads-Up noch stört ist die Tatsache, dass man nur so wenig Tische spielt. Klar, man spiel relativ viele Hände pro Tisch pro Stunde. Daran liegt es auch nicht. Vielmehr ist es die Tatsache, dass man alles genaustens mitbekommt. Klar, muss man ja auch, da Heads-Up davon lebt, dass man sich auf seinen Gegner einstellt und dementsprechend spielt. Leider bekommt man auch die Bad Beats in vollem Umfang mit, was mich persönlich dann schon das ein oder andere Mal leicht aufregen kann - gepaart mit der Dummheit des Gegners kann so ein Bad Beat dann schon ziemlich scheisse sein. Normalerweise spiele ich ja No-Limit 6max. Wenn ich da an meinen 8-10 Tischen spiele, kriege ich die heftigen Beats meistens eher am Rande mit und kann mich bloß kurz darüber ärgern, weil ich sowieso schon am nächsten Tisch wieder eine Aktion tätigen muss. Hier gehe ich nicht so intensiv auf meine Gegner ein, ist auch gar nicht nötig. Reads bekomme ich durch vereinzelte Aktionen und meine Stats, einen Read, bestehend aus allen gespielten Hände ist einfach nicht nötig. Dadurch sinkt meine Aufmerksamkeit bezüglich der einzelnen Aktionen, wodurch ich auch nicht so konzentriert auf die Beats bin. Bei Heads-Up ist das alles umgekehrt und irgendwie gefällt mir da der Stil eines Shorthanded Spieles besser…

Das Ende meiner Heads-Up Session? Nun, am Ende war es nicht so schlimm wie es klingt, aber irgendwie sagt mir Heads-Up trotzdem nicht so sehr zu. 150$ hab ich an den Tischen gelassen. Was solls, demnächst werde ich das Geld an anderen Tischen (keine Heads-Up!) sicherlich wieder rein holen!